“Richtig gefetzt”

BAT Berlin überraschte insbesondere zu Beginn der vergangenen Saison als Überflieger der Liga, dabei allen voran Verteidiger Marco Erfurth. Der 21-Jährige Grimmaer schaffte nicht nur den Sprung in die erste Mannschaft, sondern mauserte sich dort mit starken Zweikämpfen und kreativ offensivem Aufbauspiel zur Führungskraft, vielleicht sogar zu einem der stärksten Abwehrspieler der Bundesliga und Kandidaten für die Nationalmannschaft. Doch Erfurth bleibt bescheiden. Ein Interview.

batberlin.de: Die vergangene Saison war deine erste reguläre in der 1. Bundesliga für BAT Berlin. Was waren ursprünglich deine ersten Eindrücke?

Marco Erfurth: Schon von Beginn an war mir das Bundesligateam richtig sympatisch gewesen. Man hat sofort gemerkt das jeder mit Herz und Seele dabei ist und versucht seinen Teil beizutragen. Der überragende Saisonstart, mal abgesehen vom zweiten Spieltag, hat natürlich richtig gefetzt und es war einfach nur ein irres Gefühl bei so einer Mannschaft mitspielen zu dürfen.

batberlin.de: Du persönlich hattest sofort erfolgreich eingeschlagen und gehörtest zu den absoluten Stammspielern. Kam dir der Spielstil der Mannschaft gelegen?

Marco Erfurth: Ich denke schon. Die Zweikämpfe werden aggressiv geführt, Kontersituationen schnell und konsequent ausgeführt und Hinten geduldig und diszipliniert verteidigt. Dies passt super zu meinen spielerischen und körperlichen Fähigkeiten, so dass ich mich gut ins Team integrieren konnte.

batberlin.de: Ab diesem Sommer wird wieder eine neue Nationalmannschaft aufgebaut. Wirst du dich bemühen, dich dort durchzusetzen?

Marco Erfurth: Darüber hab ich noch nicht wirklich nachgedacht. Natürlich reizt mich solch eine sportliche Herausforderung und sicherlich würde es auch einen rießen Spaß machen mit den besten dieses Landes auf richtig hohem Niveau zu zocken. Ob es bei mir dafür reicht, ist allerdings fraglich.

batberlin.de: Wie sieht jetzt die Vorbereitung auf die nächste Saison aus? Schön Teufelsberg?

Marco Erfurth: In den kommenden Wochen werde ich mit meinen Laufschuhen ordentlich „Gassi gehen“. Wenn es zum Teufelsberg geht, werde ich jedoch meinen Kletterschuhen den Vorrang geben, zumindest solange kein „Marschbefehl“ von Alex (Konditionsverantwortlicher; Anm. d. Red.) kommt…

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