Nebe wechselt nach Berlin

Mit der Neuverpflichtung von Nationaltorhüter Tom Nebe reagiert BAT Berlin auf die anstehenden Bedürfnisse der kommenden Saison. Der 22-Jährige war maßgeblich am Wiederaufstieg sowie darauffolgenden Klassenerhalt der Floor Fighters Chemnitz beteiligt und will nun in der Hauptstadt auf Medaillenjagd gehen. Den Berliner Kader von Spielertrainer Timo Krohne erwartet eine spannende Konkurrenzsituation.

Bereits zum Abschluss der vergangenen Saison hatte es sich abgezeichnet, dass berufliche Verpflichtungen den bisherigen Stammtorhüter Johannes Pauser, daran hindern werden auch 2011/2012 jenes Pensum abzurufen, dass ihn in den vergangenen Jahren zur Spitzenkraft in der 1. Bundesliga machte. Ein Torhüterproblem bahnte sich an.

Mit der Rückkehr von Felix Klein von den Dragons Bonn konnte im Mai bereits der erste Schritt gemacht werden, die Personaldecke sollte aber noch stabiler geflickt werden. In den ersten Sommermonaten begann sich dann der Wechsel von Nationaltorhüter Tom Nebe abzuzeichnen, den es aus sportlichen, beruflichen und privaten Gründen in die Hauptstadt zog.

“Nach meiner langen und tollen Zeit bei Chemnitz freue ich mich auf den Tapetenwechsel. Neue Mitspieler, neue Eindrücke – kann nur gut werden,” erhofft sich das Chemnitzer Ausnahmetalent. “Sportlich hoffe ich natürlich, dass es wieder die Playoffs werden, unter Umständen mit Edelmetall. Und persönlich möchte ich vielleicht wieder den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen…”

Für Spielertrainer Timo Krohne ist dieser Transfer “wie ein Sechser im Lotto. Johannes und Tom sind wohl die mit Abstand besten deutschen Floorball-Goalies, vielleicht noch zusammen mit Mike Dietz. Wenn man dann im Fall der Fälle den einen mit dem anderen ersetzen kann, dann darf man sich sehr glücklich schätzen.”

Einen Persilschein oder Bonus kann Nebe aber nicht erwarten, denn die Torhüterkonkurrenz in Berlin ist stärker denn je. “Jeder wird sich beweisen müssen. Mit Tom Nebe, Felix Klein, David Vent und vor allem auch Johannes Pauser in der Hinterhand sind wir hervorragend aufgestellt und haben stets noch ein Ass im Ärmel. Das bedeutet aber auch, dass sie sich alle einer gesunden Konkurrenzsituation stellen müssen – und das ist auch gut so” schließt Krohne ab.

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