Last-Minute-Treffer sichert ersten Saisonsieg für BAT Berlin II

 

Was für ein Herzschlagfinale: BAT Berlin II lagen gegen die Reserve von Weißenfels bereits klar zurück, ehe die das Team um Trainer Ray Kalytta in der Schlussphase aufdrehte und das Blatt noch wendete. Der entscheidende Treffer zum 7:6-Sieg fiel vier Sekunden vor Ende. “Wir haben uns im entscheidenden Moment zusammengerissen”, sagt Kapitän Marco Kraft. 

Die Uhr zeigt noch zehn Sekunden, als Matilainen an der Bande den Ball erkämpft. Er bringt ihn noch einmal vor das Tor von Weißenfels II, dort springt er Gentsch vor die Kelle – und der fackelt nicht lange, schießt den Ball volley in die Maschen. Der Treffer zum 7:6 für BAT Berlin II fällt vier Sekunden vor dem Ende! Dramatischer hätte sich die Mannschaft ihren ersten Erfolg in der zweiten Bundesliga nicht erspielen können. „Was für ein Herzschlag-Finale, ich bin stolz auf mein Team“, sagt der sichtlich erschöpfte Trainer Kalytta nach der Partie. Lange Zeit hatte seine Mannschaft gegen die Reserve des achtmaligen Deutschen Meisters Weißenfels nicht die richtigen Mittel gefunden. In der Offensive ohne Durchschlagskraft, defensiv oft zu passiv. Folgerichtig führte der Gast vor dem letzten Drittel ungefährdet mit 2:5. Doch der Anschlusstreffer von Kapitän Kraft brachte zehn Minuten vor dem Ende die Initialzündung. „Da haben wir uns plötzlich zusammengerissen und zielstrebig nach vorne gespielt“, sagt Kraft. Selbst das zwischenzeitliche 4:6 von Weißenfels brachte BAT II nicht aus dem Konzept. Zwei Minuten vor Ende stellte Thun auf 6:6 und als alle schon an die Verlängerung dachten, sorgte Gentsch für das späte Happy-End.

BA Tempelhof Berlin II – UHC Sparkasse Weißenfels II 7:6 (1:2, 1:3, 5:1). Tore: 0:1 (4., Heinel), 1:1 (6., Reichertz), 1:2 (9., Heinel), 2:2 (22., Reichertz), 2:3 (23., Steitmann), 2:4 (36., Hörtzsch), 2:5 (38., Krüger), 3:5 (50., Kraft), 4:5 (52., Feyerherd), 4:6 (54., Kraft), 5:6 (57., Eigentor), 6:6 (58., Thun), 7:6 (60., Gentsch). Für Berlin spielten: Luigi Isanto (T), David Vent (T), Marco Kraft (1+0), Marvin Buß, Konstantin Gentsch (1+0), Fabian Feyerherd (1+1), Inge Kuld, Carolin Piorun, Hannes Thun (1+0), Eike Albig, Daniel Flister, Sascha Lantermann, Florian Wulf, Otto Matilainen (0+1), Tomi Bergmann, Lukas Reichertz (2+0).

Foto: Andreas Schulz

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