“Es war ein großartiges Turnier!”

“Es hat echt Spaß gemacht!”, war das allgemeine Fazit nach dem Damen-Freundschaftsturnier vergangenen Samstag. Ganz den gesetzten Zielen entsprechend gewannen beide Teams der SG Berlin je ein bis zwei Spiele und konnten zudem jede Menge Erfahrung sammeln. Letztlich wurden die Damen vom ASV Köln mit lediglich einem Gegentor Turniersieger, aber auch die junge Mannschaft der Floor Fighters Chemnitz zeigte, trotz des letzten Ranges, dass man in Zukunft mit ihr rechnen muss.

Die Mannschaft der Berliner Damen ist im Laufe der Saison stark gewachsen und so gab ein Freundschaftsturnier am vergangenen Samstag die Möglichkeit, die Entwicklung der Mannschaft auch spielerisch zu testen. Um jeder Spielerin größtmögliche Spielzeit zu bieten, traten die Berlinerinnen mit zwei Teams an.

Mit den Damen vom ASV Köln und den Floor Fighters Chemnitz hatten die Berlinerinnen ambitionierte Mannschaften eingeladen und sich ein spannendes Turnier erhofft, bei dem Großfeld- und überhaupt Spielerfahrung gesammelt werden konnte. Die Kölnerinnen rangieren momentan auf dem zweiten Tabellenplatz des Floorball Deutschland Cup West und nutzten das Turnier, um nicht aus dem Spielrhythmus zu kommen. Die Chemnitzerinnen, die im Ost-Cup als SG zusammen mit dem SSV Heidenau antreten, kamen mit vielen Nachwuchsspielerinnen, denen die Möglichkeit gegeben werden sollte, sich im Großfeld auszuprobieren. Da die Kölner Torhüterin aufgrund einer Erkältung ausfiel, halfen die beiden Chemnitzer Torhüterinnen kurzerhand aus und das Turnier konnte wie geplant statt finden.

Das Eröffnungsspiel der SG Berlin rot gegen die Chemnitzer Damen verlief ganz zugunsten der Berlinerinnen. Im zweiten Spiel des Tages war die SG Berlin schwarz zunächst überrascht von der ungewohnten Taktik der ASV-Damen, konnte sich jedoch schnell darauf anstellen, sodass das Spiel in der zweiten Hälfte wesentlich ausgeglichener verlief. Das Direkt-Duell der beiden Berliner Mannschaften entschied in der Folge dann Team schwarz für sich, genau wie die dritte Partie: Dort zeigte die Mannschaft genau wie Gegner Chemnitz Kampfgeist bis zur letzten Spielsekunde; die Folge war ein spannendes Spiel. Das letzte Spiel des Tages zwischen Team SG Berlin rot und dem ASV Köln verlief trotz der langen 2-Tore -Führung der Kölnerinnen sehr ausgeglichen. 6 Sekunden vor Spielende gelang den Berlinerinnen der Anschlusstreffer, der zwar den Spielausgang nicht mehr verhindern konnte, aber zumindest die ‘Null’ für Köln zunichte machte – es war der erste und einzige Gegentreffer, den der Turniersieger hinnehmen musste.

“Es war ein tolles Turnier! Herzlichen Dank an die vielen Helfer die einen reibungslosen Ablauf möglich gemacht haben. Dass so viele Zuschauer da waren und auch positives Feedback gegeben haben, das hat mich gefreut. Die Spiele haben Spaß gemacht und die Atmosphäre war toll!”, resümiert  Organisatorin Antonia Oelke. Und auch der Kölner Trainer Daniel Mahnken zeigt sich begeistert: “Wir würden uns freuen, wenn wir das Turnier bald mal wiederholen könnten.”

Der nächste Pokalspieltag der Damen findet am 26. Februar in Berlin-Lichtenrade statt.

Platzierungen im Überblick:

1. ASV Köln
2. SG Berlin schwarz
3. SG Berlin rot
4. Floor Fighters Chemnitz

Ergebnisse:

Floor Fighters Chemnitz – SG Berlin rot 0:5
SG Berlin schwarz – ASV Köln 0:5
ASV Köln – Floor Fighters Chemnitz 8:0
SG Berlin rot – SG Berlin schwarz 0:3
Floor Fighters Chemnitz – SG Berlin schwarz 0:2
ASV Köln – SG Berlin rot 2:1

Für die SG Berlin spielten:
Team schwarz: Deborah Geese, Eeva Tamminen-Laube, Eva Nitsch, Esther Mundinger, Jenni Hietalahti, Katarina Kirsch ©, Kristina Guth, Laura Tohtua, Marlen Richter, Stefanie Klemund.
Team rot: Antonia Oelke (C), Cornelia Lange, Cornelia, Eimear O’Gorman, Elina Johansson, Korinna Kelm, Maxi Thinius, Vanessa, Yori Jacobs, Yuen-Chee Tang.

Fotos: (1) Spielszene aus dem Duell SG Berlin rot gegen Chemnitz; (2) Mannschaftsfotos (im Uhrzeigersinn von u. l.): SG Berlin schwarz, ASV Köln, SG Berlin rot, Floor Fighters Chemnitz. by Daniel Knöpke

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