Berliner Damen beenden Saison auf 5. Platz

Letztes Wochenende wurde in Leipzig der letzte Spieltag des Floorball Deutschland Cup Ost ausgespielt. Die Damen der SG Berlin wollten sich dort mit Siegen über die SG München/Bonn und den MFBC Löwinnen Leipzig den 4. Tabellenplatz sichern: zwei vermeintlich lösbare Aufgaben. Am Ende standen jedoch ein Unentschieden, eine Niederlage und ein nachgeholter Overtime-Sieg zu Buche. Damit verpassten die Hauptstädterinnen Rang vier und beenden ihre Saison auf dem fünften Abschlussrang.

Nachdem der letzte Spieltag der Ost-Staffel zunächst lange Zeit keinen Ausrichter fand, danach noch Zeiten und Spiele umgelegt wurden, spielten die Berlinerinnen das erste Spiel schließlich gegen die SG München/Bonn und sahen sich einer lösbaren Aufgabe gegenübergestellt. Ihr zweites Spiel des Tages sollten die Damen gegen ihren direkten Tabellennachbarn, die Löwinnen aus Leipzig, bestreiten. Ein Sieg wurde hier trotz einiger kurzfristiger, krankheitsbedingter Ausfälle und Umstellungen als machbar angesehen. Im Anschluss an das Spiel sollte noch die Overtime des ersten Spieltages nachgeholt werden, die damals nicht mehr ausgespielt werden konnte.

Nicht konsequent genug im Abschluss

Die Berlinerinnen starteten in ihr erstes Spiel gegen München/Bonn zielstrebig und erarbeiteten sich viele Chancen. So konnte Deborah Geese nach acht Minuten den Führungstreffer erzielen. Im zweiten Drittel wurde das Spiel etwas zerfahrener. Die Berlinerinnen nutzten ihre Chancen nicht konsequent genug, obwohl sich das Spiel zu großen Teilen in der Münchener Hälfte abspielte. Die Münchenerinnen hingegen nutzten Unkonzentriertheiten in der Berliner Defensive sehr effektiv und konnten das Spie mit zwei Treffern zu ihren Gunsten drehen. Auch im letzten Drittel beherrschten die Berlinerinnen weitestgehend das Spielgeschehen, nur die Tore wollten nicht fallen.  Zwar konnte Yuen-Chee Tang noch zum 2:2 ausgleichen, doch weder in den letzten fünf Minuten noch in der Verlängerung konnte die kompakt stehende Münchener Verteidigung überwunden werden.

Niederlage und nachgeholter Sieg

Ausgeglichener als das erste Spiel startete die zweite Partie des Tages gegen die Leipziger Löwinnen. Hatte man im Hinspiel ein Unentschieden erkämpft, musste nun ein Sieg her, wollte man sich in der Tabelle vor den Leipzigerinnen platzieren. Ähnlich wie im ersten Spiel scheiterten die Berlinerinnen auch hier im Abschluss: Viel zu selten wurde auf das Leipziger Tor geschossen, auf Berliner Seite musste Torhüterin Stefanie Oestreich hingegen einmal hinter sich greifen. Als Cornelia Wehner zu Beginn des Schlussdrittels dann zum 1:1 ausglich, schien ein Sieg wieder greifbar. Doch ein weiterer Gegentreffer in der vorletzten Spielminute zerstörte diese Hoffnungen.

Nach Abpfiff verließen auf beiden Seiten die Spielerinnen, die am ersten Spieltag nicht da waren, die Wechselbank und die Overtime wurde angepfiffen. Die Nachspielzeit sollte nur 11 Sekunden dauern, dann ließ Lisa Franze den Ball auch schon im Leipziger Netz zappeln. “Warum nicht gleich so? Uns hat heute der Zug zum Tor gefehlt, daran müssen wir unbedingt zur kommenden Saison arbeiten”, so Kapitänin Antonia Oelke nach dem Spiel.

Ergebnisse

SG Berlin – SG München/Bonn 2:2
MFBC Löwen Ladies Leipzig – SG Berlin 2:1

nachgeholte Overtime vom 1. Spieltag
SG Berlin – MFBC Löwen Ladies Leipzig 1:0

Für die SG Berlin spielten: Stefanie Oestreich (T), Cornelia Wehner (1+0), Kristina Guth, Deborah Geese (1+0), Maxi Thinius, Marlen Richter, Laura Nieprasch, Yuen-Chee Tang (1+0), Eva Nitsch, Katrin Franke, Korinna Kelm, Stefanie Klemund, Antonia Oelke, Lisa Franze (1+0), Yori Jacobs (0+1), Eeva Tamminen-Laube (0+1).

Foto: Spiel gegen Bonn; by SG Berlin

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