BAT schlägt Topteam – 9:7 gegen Leipzig

Dritter Erfolg in Serie für die Bundesliga-Herren von BAT. Am Samstag Abend rangen die Hauptstädter Tabellennachbar Leipzig in einer unterhaltsamen Partie mit 9:7 nieder. Im letzten Drittel gab BAT zweimal eine Führung aus der Hand, erzielte kurz vor Abpfiff jedoch die entscheidenden Treffer durch Suter und Pauser.

Die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle hatten gerade erst Platz genommen, da traf Pauser bereits zur frühen Führung: Anderthalb Minuten nach Anpfiff nutzte der Center die erste Überzahlsituation der Hauptstädter. In der Folge blieb Berlin überlegen, ließ aber einige Hochkaräter liegen.

Auch der zweite Abschnitt begann mit einem BAT-Blitzstart, als Inkinen nach 26 Sekunden auf 2:0 erhöhte. Dem direkten Anschlusstreffer der Gäste nach einem Ballverlust im Spielaufbau beantwortete Suter mit einem sehenswerten Powerplay-Treffer in der 27. Minute. Erneut fanden die Gäste die passende Antwort und verkürzten im Gegenzug. Zwischen der 30. und 40. Minute überstand Berlin dann drei Unterzahlspiele unbeschadet, verschlief aber den Start ins letzte Drittel komplett.

Verschlafener Start ins Schlussdrittel

Binnen zwei Minuten schlug es dreimal im Berliner Kasten ein, plötzlich führte Leipzig 3:5. Danach fing sich BAT, ließ hinten nichts mehr zu und agierte zielstrebiger nach vorne. Die Folge waren vier Treffer am Stück durch Krohne, zweimal Suter und Brincil, sodass es in der 53. Minute wieder 7:5 für Berlin stand. Nun kehrte in der Defensive die Inkonsequenz zurück, die Leipzig eiskalt nutzte. Zwei Halbdistanzschüsse brachten den Sachsen binnen einer Minute den Ausgleich. Das letzte Wort sollten jedoch die Hauptstädter haben: Nach einem Ballverlust im Leipziger Spielaufbau, leitete Pauser eine blitzschnelle Passstaffete ein, die über Brincil den überragenden Suter fand, der mit seinem vierten Treffer den Sieg sicherte. Pauser traf drei Sekunden vor Ende schließlich noch ins verwaiste Leipziger Tor zum 9:7-Endstand.

Berlin gewinnt damit erstmals seit über anderthalb Jahren wieder gegen ein Topteam der Liga und verkürzt den Rückstand zu den Leipzigern auf einen Zähler. Die Hauptstädter sind nach dem verpatzten Saisonstart (drei Niederlagen am Stück) dank des nunmehr dritten Erfolgs in Serie endgültig zurück im Playoff-Kampf. Mit einem weiteren Sieg am 10. November in der Schmeling-Halle gegen Döbeln könnte Berlin bis auf Rang vier klettern. An diesem Tag findet zudem im Vorfeld ein Damen-Bundesligaspiel sowie eine Eltern-Kind-Partie statt. Dazu wird gegrillt. Diesen Termin also unbedingt vormerken!

Statistik

6. Spieltag MaXxPrint FBL, BA Tempelhof Berlin – MFBC Löwen Leipzig 9:7 (1:0, 2:2, 6:5): 1:0 (2., Pauser/ Ausschluss Novotny), 2:0 (21., Inkinen), 2:1 (22., Schönnagel), 3:1 (27., Suter/ Ausschluss Harnisch), 3:2 (28., Schönnagel), 3:3 (41., Dietel), 3:4 (41., Fritsche), 3:5 (43., Novotny), 4:5 (44., Krohne), 5:5 (48., Suter), 6:5 (50., Suter), 7:5 (53., Brincil), 7:6 (54., Novotny), 7:7 (55., Harnisch), 8:7 (58., Suter), 9:7 (60., Pauser).

Alle weiteren Ergebnisse sowie die Tabelle der MaXxPrint Floorball Bundesliga finden Ihr unter statistik.floorball.de!

Foto: Berlins zweifacher Torschütze Pauser (Nr. 22) beobachtet eine Szene vorm Leipziger Gehäuse (by Andreas Schulz).

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