Wieder Pokalaus gegen Lilienthal

20141711_bat_asDer TV Lilienthal und Pokal ist eine Kombination, die für die Bundesliga-Herren eine unüberwindbare Hürde darstellt. Zum dritten Mal in vier Jahren scheitert das Team an den Niedersachsen. Die mangelnde Chancenverwertung war der Hauptgrund für das Verpassen des Achtelfinals.

Bei einem Sieg wäre Berlin nur noch zwei Erfolge von einer Teilnahme am final4-Turnier in Chemnitz entfernt gewesen. Die Motivation für die dritte Pokalrunde war entsprechend riesig. Zumal Gegner Lilienthal in den Jahren zuvor schon zweimal Endstation in diesem Wettbewerb gewesen war.

Das Spiel startete mit einer kalten Dusche, als Goalie Nebe einen verdeckten Schuss zur Führung der Gastgeber durch die Hosenträger rutschen ließ (5.). Doch BAT zeigte sich wenig beeindruckt und übernahm in der Folge das Spieldiktat. Nach einem starken Angriff nutzte Witte einen Abpraller zum 1:1 (18.). Das zweite Drittel verlief ähnlich dem ersten: In Überzahl ging Lilienthal in Front (25.), Brincil gelang diesmal postwendend der Ausgleich (25.).

Danach verpasste es Berlin jedoch, aus seinen Chancen Kapital zu schlagen. Doch auch die Niedersachsen vergaben zwei Hochkaräter, so dass es beim 2:2 nach 40 Minuten blieb. Im Schlussdrittel besorgte Vaicis die erste Berliner Führung (44.). Danach ließ die sonst tadellose BAT-Defensive den Lilienthaler Angreifern genau zweimal einige Zentimeter zu viel Platz – das nutzten die Gastgeber abgebrüht und drehten die Partie (47., 54.). BAT haderte indes mit seiner Chancenverwertung und ließ beste Gelegenheiten ungenutzt.

Logische Folge: Lilienthal machte den Sack zu. In eigener Überzahl hatte Berlin Goalie Nebe zugunsten eines sechsten Feldspielers ersetzt. Beim 6 gegen 4 gelangte der Ball aber in eine Lilienthaler Kelle. Der folgende Treffer zum 5:3 ins leere Tor entschied die Partie. Damit setzt sich die schwarze Pokalserie gegen Lilienthal fort. Eine weitere Saison wird der final4 ohne Berliner Beteiligung stattfinden.

>TV Lilienthal – BAT Berlin 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)

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