Klarer BAT-Sieg zum Saisonstart gegen Chemnitz

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12:4 gewinnt BAT zum Start der ersten Bundesliga gegen Chemnitz. Ein Spiel, das Lust auf mehr macht.

Viele Abgänge, eine Menge Zugänge und eher tiefstapelnde Erwartungen: Bei BAT rechnet man mit einer Umbruchsaison, schließlich soll zum Beispiel der eigene Nachwuchs umfassend ins Team integriert und zu einem Stützpfeiler werden – Rückschläge sind auf dem Weg einkalkuliert.

Daran hat sich auch nach dem ersten Spiel nichts geändert – doch das Team hat gezeigt, dass es schon erstaunlich gefestigt und zu starken Auftritten in der Lage ist. Das 12:4 gegen die Floor Fighters Chemnitz war ein kleines Ausrufezeichen zum Saisonauftakt.

Daran hatten alle Spieler ihren Anteil: Mit drei Reihen spielte BAT die Partie durch und hinten hielt Jung-Goalie Jonas Bestgen in seiner erstem Bundesliga-Spiel klasse. Der 17-Jährige half seinem Team Anfang des ersten sowie zweiten Drittels mit starken Paraden durch kleine Schwächephasen. Vorne nutzten seine Vorderleute den Platz, den Chemnitz ließ: 5:2 stand es nach dem ersten Abschnitt, 10:3 nach 40 Minuten.

Besonders in Torlaune war die zweite Reihe rund um das Offensiv-Trio aus Youngster Jacob Bestgen, Routinier Marek Brincil und Neuzugang Fredrik Azelius. Der Schwede sorgte bei seiner Bundesliga-Premiere für mächtig Wirbel und schoss gleich vier Tore. Bestgen, der verdient Best Player wurde, traf einmal, Brincil zweimal. Damit sorgte die Linie mit sieben von letztlich 12 Toren für die Mehrzahl der Treffer. Doch auch die anderen Blöcke hatten ihren Anteil am Erfolg: Linie eins um Kapitän Fabio Witte und Rückkehrer Lukas Brockmann steuerte drei Tore bei und auch Linie drei um Spielertrainer Jan Kratochvil traf zweimal – ein Tor markierte Comebacker Kratochvil persönlich.

So stand unterm Strich ein in dieser Höhe nicht erwarteter 12:4-Sieg. Insgesamt war Jan Kratochvil mit seiner Premiere als Trainer zufrieden und fand lobende Worte für sein Team. Er mahnte aber zugleich, dass es noch keine optimale Partie gewesen sei. Im Rückzugs-Verhalten etwa sah er einige Schwächen. Das offensive Gesicht seines Teams aber gefiel ihm schon richtig gut. Nächste Woche gastiert BAT Berlin bei den Red Devils Wernigerode.

>BAT Berlin – Floor Fighters Chemnitz 12:4 (5:2, 5:1, 2:1)

Text: Tom Nebe

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