BAT holt Punkt beim Vizemeister

azi-amira

In Lilienthal spielt BAT 6:6. Überragend: Fredrik Azelius, der an allen Berliner Toren beteiligt war.

BAT bleibt in der Bundesliga auf Kurs und behauptet sich mit einem 6:6 gegen Lilienthal in der Spitzengruppe. Im ersten Drittel hatte Berlin mehr vom insgesamt ausgeglichenen Spiel, Azelius aus dem Slot und Brincil auf Vorlage des Schweden markierten die beiden Berliner Tore in diesem Abschnitt. Lilienthal traf ebenfalls zweimal – ein verdeckter Schuss und ein abgefälschter Fernschuss fanden ihren Weg ins BAT-Gehäuse.

Im zweiten Drittel spielte erstmal nur Lilienthal, während BAT den Faden verlor. Zwei individuelle Fehler nutzten die Gastgeber eiskalt zum 4:2. Danach musste BAT froh sein, nicht höher in Rückstand zu geraten und hatte bei ein, zwei unübersichtlichen Situationen auch einfach Glück. Danach kippte das Momentum aber zugunsten Berlins: Azelius bediente wieder Brincil und ließ danach in Überzahl auf Vorlage Brockmanns einen gewaltigen Schuss im Winkel einschlagen.

Das Schlussdrittel war erneut ausgeglichen. Azelius traf zweimal (Vorlagen durch die Neuzugänge Aring und Lemke) und notierte sich damit die Scorerpunkte fünf und sechs in diesem Spiel – kurz vor Spielende, Lilienthal hatte zwischendurch einmal getroffen und lag 5:6 zurück, wurde es hektisch. Fünf Strafen, eine für einen Berliner Wechselfehler, verteilten die Schiedsrichter. BAT war 3 gegen 5 in Unterzahl, Lilienthal nutzte diese Gelegenheit zum Ausgleich. Danach rettete Berlin, weiter in einfacher Unterzahl spielend, zumindest den einen Punkt über die Zeit. In der Verlängerung gab es keine Treffer mehr, BAT hatte bei zwei Pfostenschüssen aber erneut Glück und darf mit dem Unentschieden beim Vizemeister letztlich zufrieden sein.

Nächste Woche stehen dann zwei Spiele auf dem Programm: Am Samstag empfängt Berlin zuhause den ETV Hamburg, am Sonntag reist das Team zum Meister UHC Weißenfels, der am Wochenende in Wernigerode (4:5 n. V.) das erste Mal Federn lassen musste.

>TV Lilienthal – BAT Berlin 6:6 (2:2, 2:2, 2:2, 0:0)

Text: Tom Nebe, Foto: Amira Schoemann

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