Pleite in Schenefeld

In Schenefeld steht sich BAT selbst auf den Füßen und unterliegt kurios mit 0:3. Der Playoff-Kampf bleibt somit spannender als erhofft.

Mit einigen Ausfällen, aber einem doch ausreichend breiten Kader, trat Berlin in Schenefeld an. Im Hinspiel hatte BAT lange geführt, unterlag aber unglücklich in Verlängerung. Diesmal lief es nicht besser.

Im ersten Drittel hatten beide Teams ihre Chancen. Während Berlin eher die Ballkinder bediente, brachte die Heimmannschaft ihre Abschlüsse meist über Schlenzer aufs Tor, einer davon fand per Freistoß auch den Weg ins Berliner Netz.

Im zweiten Spielabschnitt bäumte sich BAT etwas auf, vergab aber weiter viele gute Chancen. Sogar in Überzahl brachte man den Lochball nicht einmal über die Linie – im Übrigen auch dank eines glänzend aufgelegten Schenefelder Schlussmanns.

Nicht anders begann das Schlussdrittel. Berlin überzeugte mit etwas mehr Ballbesitz, stolperte aber über seine ungeschickten Abschlüsse. Schenefeld agierte bissiger. Obwohl Klein im Berliner Kasten stark hielt, in der 49. Spielminute trudelte ein Rebound an ihm vorbei – 0:2.

Die Offensivmisere manifestierte sich insbesondere in der Schlussphase, in der BAT sogar zwei aufeinanderfolgende Überzahlsituationen zugesprochen bekam, aber beide Male versagte. Das offene Spiel nutzte kurz vor Ende Schenefeld zum 0:3-Endstand.

Berlin bleibt zwar vorerst auf dem fünften Tabellenrang, die Konkurrenz rückt aber unangenehm auf. Die nächste Partie erwartet BAT am 10.02. gegen Holzbüttgen (16:00, Max-Schmeling-Halle).