Starke Leistung gegen Meister Leipzig bleibt unbelohnt

Lange hält Berlin mit Leipzig Schritt, verkürzt im Schlussdrittel auf 7:6, unterliegt am Ende dennoch mit 9:6. Die restlichen Ergebnisse des Spieltags versprechen einen spannenden Herbst.

Optimal war der Spielstart nicht. Bothe und Schuschwary bringen Leipzig gleich nach zweieinhalb Minuten mit einem Doppelschlag in Führung. Die Rockets antworten aber schlagfertig, Ramlow stochert ein, Savolainen trifft per Direktabnahme. Kurz vor Drittelende tankt sich der Leipziger Pousi zu einfach vors Tor – 3:2.

Im zweiten Spielabschnitt gelingt Vojta Lastuvka der erste Treffer für Berlin, lässig aus vollem Lauf in den oberen Winkel. Der MFBC schafft es aber sich mit einer besonders starken Phase mit drei Toren abzusetzen, weitere Gegentreffer vermeidet eine glänzend aufgelegter Schlussmann Bestgen. Diesen Vorsprung soll Berlin nicht mehr aufholen können.

Obwohl man im Schlussdrittel nah dran ist. Savolainen und Lemke bringen Berlin mit 6:5 heran, Kretzschmar und Granlund stellen den vorherigen Vorsprung wieder her. Lemke korrigiert nochmal mit sehenswertem Schlenzer, Schuschwary macht mit seinem Treffer zum 9:6 aber alles klar.

Durch ihre Heimsiege können sich Bonn und Schriesheim in der Tabelle vor Berlin schieben, die Rockets, jetzt auf Platz sieben, haben aber ein Spiel weniger absolviert. In den kommenden Wochen folgt eine längere Spielpause. Als nächstes steht danach ein heimischer Doppelspieltag an – am 26.10. gegen Chemnitz, am 27.10. gegen Hamburg.