Niederlage beim Tabellenführer

In Weißenfels gibt’s für personell angeschlagene Berliner wenig zu holen. Die 12:4-Niederlage bietet dennoch Momente, die Hoffnung machen. Diese ist auch bitter nötig, folgen nun nämlich drei wichtige Sechs-Punkte-Spiele am Stück.

Mit den krankheits- beziehungsweise arbeitsbedingten Ausfällen von Keil, Brincil, Lastuvka, Grau und Kratochvil musste die Berliner Mannschaft praktisch auf einen ganzen Block verzichten. Die Übrigen machten es aber streckenweise mehr als solide.

Savolainens 0:1 aus spitzem Winkel blieb dennoch das einzige Tor in Drittel eins. Weißenfels legte vierfach nach und dominierte auch im zweiten Drittel – Zwischenstand 8:2, Endstand 12:4.

Zwei der vier Berliner Treffer erzielte Knipser Lemke, der damit in den vergangenen vier Spielen satte zehn Tore verbuchen konnte. Das 12:4 ging wiederum als erster Bundesliga-Treffer überhaupt an Chris Pajonzek.

Berlin rutscht nun zwar auf den vorletzten Platz ab, da sich die Konkurrenz gegenseitig aber Punkte abjagt, bleibt das Feld eng. Am kommenden Samstag treffen die Rockets auf Wernigerode (17 Uhr, Sporthalle Schöneberg). Schlüsselspiel.