Laikas nach Krimi im Halbfinale

Enger Kampf gegen MFBC Schkeuditz/Leipzig, Penaltyschießen entscheidet für Berlin

Die Laikas Berlin stehen nach einem äußert knappen 4:3-Erfolg gegen den MFBC Schkeuditz/Leipzig im Halbfinale der Regionalliga Ost. Die Entscheidung fiel erst mit dem 22. Strafstoß im Penaltyschießen, den Dusan Chmelko versenkte.

Damit tritt Berlin als einziges Team der Berlin-Brandenburgischen Regionalliga am kommenden Wochenende zur Endrunde in der Hauptstadt an. Die anderen drei Mannschaften kommen aus der Regionalliga von Sachsen und Sachsen-Anhalt: Füchse Harzgerode, USV TU Dresden und Floor Fighters Chemnitz II.

Als Erster seiner Regionalliga-Staffel spielten die Laikas gegen den MFBC als Vierten der sehr ausgeglichenen und insgesamt leistungsstärkeren anderen Staffel.

Gegen den mit jungen Talenten gespickten und lautstarken Gegner taten sich die Laikas schwer, hielten die Partie aber eng. Keine Mannschaft führte mit mehr als einem Tor. Folgerichtig ging es bei 3:3 in die Verlängerung, die torlos verlief. 

Im Penaltyschießen setzte sich die Torarmut und Ausgeglichenheit fort. Nach je zehn Penalties stand es auch hier 3:3. Der MFBC verschoss erneut, dann kam Chmelko, der trotz verletzten Knie insgesamt drei Strafstöße in diesem langen Penaltyschießen versenkte und damit zum Matchwinner wurde.

Die Halbfinalspiele steigen am Samstag, 14. März, im Sportzentrum Schöneberg. Anpfiff ist 11 bzw. 13.30 Uhr. Das Finale und das Bronzespiel steigen am Tag darauf im Sportzentrum Siemensstadt, und zwar 12.30 Uhr bzw. 10 Uhr.

Foto: Stephan Janz