Im Westen keine Punkte

Trotz beherzter Leistungen blieben den Rockets Punkte in Holzbüttgen und Bonn versagt. Eine zu dünne Personaldecke und ein zögerlicher Spielaufbau machten den Unterschied.

Ein missratener Start in Drittel zwei mit vier frühen Toren am Stück schickte Holzbüttgen früh auf die Siegerstraße. Berlin konnte sich zwar wieder fangen und ein mehr als solides Schlussdrittel vorweisen, die 11:2-Niederlage war aber unvermeidbar und – wenn auch nicht in der Höhe – verdient.

Zu einfach hatten sich Holzbüttgener Spieler in zu vielen Situationen gelöst und die Rockets überspielt. Besonders unglücklich wog auch die Knöchel-Verletzung von Doppelschütze Vaicis, der dem so schon schmalen Kader am Sonntag fehlen würde.

Ins Duell mit Bonn startete das Berliner Team somit lediglich mit 12 mehr oder minder tüchtigen Feldspielern. Dennoch ging man mit einem 1:1 ins alles entscheidende Schlussdrittel.

Doch während die Rockets ihre Chancen liegen ließen, trafen Bonns Verstärkungen per Doppelschlag zum 3:1. Zu mehr als einem Anschlusstreffer reichten die Kräfte danach nicht mehr. Endstand 5:2.

„Insbesondere am Sonntag waren wir offensiv unnötig zahnlos“, bedauerte Spielertrainer Jan Kratochvil. Vor allem der Aufbau sei zu träge gewesen. Er ist aber dennoch optimistisch. „Mit Leipzig am kommenden Wochenende werden wir in den ersten fünf Spielen auf die vier vermeintlichen Playoff-Kandidaten getroffen haben, dazu ein Auswärtsspiel gegen die direkte Konkurrenz. Die wirklichen Schlüsselspiele starten Mitte Oktober. Dafür werden wir bereit sein.“